Von Köln zum Beispiel in nur einer Autostunde erreichbar eignet sich die Eifel ausgezeichnet für einen Kurzurlaub! Die Region ist noch nicht von den Massen entdeckt. In den ausgestreckten Wäldern begegnen Sie eher Fuchs und Reh als einem Artgenossen. Rad- und Wanderwege durchkreuzen die bewaldete Hügellandschaft, die alten Städte Trier und Aachen laden zum Kulturbesuch ein.
Wussten Sie, dass die Eifel früher ein aktives vulkanisches Gebiet war? Spuren davon sind immer noch zu sehen in der Nähe der Städtchen Daun und Gerolstein. In Manderscheid können Sie hierüber mehr erfahren im dortigen – kleinen – Heimatmuseum. Besuchen Sie sich bei der Gelegenheit auch die imposanten Burgruinen von Manderscheid! Ebenfalls einen Besuch wert ist der Kurort Münstereifel mit fünf heilsamen Brunnen.
Von etwa hundert Vulkankratern im Eifelland sind zehn gefüllt mit Wasser. Schwimmen in einem solchen Krater ist ein einmaliges Erlebnis, ist aber nicht an allen Orten gestattet.
Die unberührte Natur gehört seit kurzem zu dem neu errichteten Nationalpark Eifel. Vulkanologen, Geologen und nicht zuletzt viele passionierte Naturliebhaber besuchen den Park um die stillen Zeugen der Vergangenheit zu besichtigen.
Duppacher Brunnen
Wie auch an anderen Orten der Vulkaneifel finden Sie hier in Dupppach einen Mineralbrunnen der viel Kohlensäure enthält. Der Eintritt ist für alle Besucher frei.
Das Wasser enthält Calcium und Magnesium mit einer relativ starken Mineralisierung.
Es schmeckt ausgezeichnet, leider hält es sich nur ein paar Tage.
Liebhaber dieses Mineralwassers erneuern regelmäßig ihren Vorrat. Eine Probe ist in jedem Fall empfehlenswert.
Der Brunnen ligt an einem bewegweisertem Pfad beginnend an der Hauptstraße, einen Kilometer von Duppach entfernt.
Eichholz-Maar
Das Eichholz-Maar befindet sich auf dem Weg zwischen Steffeln und Duppach. Es ist mit 120 Metern Durchmesser wahrscheinlich das kleinste Maar der Vulkaneifel.
Vor langer Zeit züchtete der Pastor von Steffeln hier seine Forellen, danach ist das Maar trockengelegt.
Es ist kürzlich im Rahmen eines Naturprojectes neu bewässert worden um als Brutplatz für Vögel zu dienen.
Das Eichholz-Maar ist das zehnte mit Wasser gefüllte Maar der Eifel.
Der Vulkangarten Steffeln
Direkt hinter Steffeln beginnt die Vulkanlandschaft von Steffelnkopf.
Hier werfen Sie einen Blick in die Vergangenheit: Aus Sauriërzeiten tiefe, unheimliche Spalten in der Erde, rote Erdlagen aus prehistorischen Wüsten und als Höhepunkt die mächtige, zerissene Wand mit dem halb frei gegrabenen Vulkanrohr des Steffelnvulkans.
Das ursprüngliche Gebiet dieses Vulkans ist vor einiger Zeit umgeformt in einen Vulkangarten. Die alten Eruptionsschichten wurden freigelegt, es wurde ein „Schneckenkegel“ gestapelt und ein „Maar“ modeliert.
Beide sind also von Menschenhand gemacht, sind also antropogenen Ursprungs, wie das wissenschaftlich genannt wird.
Als Besucher dieser Konstruktionen braucht man sich aber nicht zu fürchten mit wissenschaftlichen Ausdrücken konfrontiert zu werden.
Die Mitglieder des Eifelvereins in Steffeln führen Sie „allgemein verständlich“ als „Vulkangärtner“ durch das versteinerte Erdarchief und geben Ihr Wissen über das Geo-erbe der Eifel gerne an alle Gäste weiter.
Die Natur- Eifel
Nirgendwo anders in Deutschland hat die Erde ihren früheren Glanz bis an den heutigen Tag so dauerhaft und sichtbar erhalten.
Im Nationalpark Eifel wird die Natur zur Philosofie.
Maren, Magma und Mineralen begleiten den Lieserpfad, einem der schönsten deutschen Wanderwege, der nicht weit an Duppach vorbeiführt.
Empfehlenswert für die kleinen Gäste ist ein Ausflug in den beliebten Dauner Wildpark entlang der deutschen Wildstraße.
Nationalpark Eifel
Der ungefähr 10.700 Hectare große Nationalpark Eifel ist eine wahre Schatzkammer.
Gut ausgeschilderte Wanderwege führen Sie durch majestätische Buchenwälder, entlang rauschenden Bächen, zeigen Flora und Fauna der Region.